Iezzi: Merli

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Un collaboratore del Piaggio: Vincenzo Merli, in: M. Gigante (Hg.): Contributi alla storia della officina dei Papiri Ercolanesi (Napoli 1980), 71-101.

Inhalt

Der Aufsatz widmet sich Vincenzo Merli, dem ersten Schüler und Mitarbeiter Antonio Piaggios. Bevor auf dieser oft vernachlässigten Person der Fokus liegt (S. 77ff.), stellt Iezzi allgemeine Überlegungen zum 18. Jahrhundert in Italien und speziell Neapel an und spricht über die Ausgrabungen in Herculaneum, die neben archäologischen Fundstücken die Papyri zum Vorschein gebracht haben (S. 73-75). Danach leitet der Aufsatz zu den Protagonisten und Wegbereitern der Herkulanischen Papyrologie über: Camillo Paderni, Antonio Piaggio und schließlich Vincenzo Merli (S. 76-77).

Quellen

Iezzi nimmt Bezug auf zeitgenössische Berichte über die Funde in Herculaneum, beispielsweise auf das Sendschreiben Winckelmanns (S. 75). Die Informationen über Merli basieren auf unterschiedlichen Quellen: auf den Briefen, die Jakob Jonas Björnståhl 1771 während seines einmonatigen Aufenthalts zwischen Portici und Neapel verfasst hat (S. 77-79), auf dem Reisebericht "Voyage en Italie" von Jérôme Lalande aus dem Jahr 1769 (S. 88-91; s. Band 7, S. 452; 455) und demjenigen Anne Millers von 1770-1771 namens Letters from Italy, auf dem Briefwechsel zwischen dem Verwalter Acciajuoli und dem Minister Bernardo Tanucci (S. 79f.), auf Piaggios Aufzeichnungen und Briefen, die Domenico Bassi in seinem Aufsatz von 1907 sowie in "Altre lettere inedite del p. Antonio Piaggio e spigolature dalle sue "Memorie", «Arch. St. Prov. Nap.» 33 (1908), 277-332 ediert hat (S. 77; 80; 91f.), auf Bitt- und apologetischen Schreiben Merlis (S. 81-88; 92f.) und insbesondere auf Dokumenten über dessen schwankendes Gehalt (S. 80ff.) mit dem Titel "Saldo di Merli" (A.S.N., Casa Reale antica, fs. 872).